Ein Traum, den ich schon lange im Hinterkopf habe, etwas, das man nicht so recht weiss, ob man es tatsächlich schafft und genau dort liegt vermutlich der Reiz an der ganzen Sache. Der Reiz wieder einmal an der Komfortzone zu kratzen, ohne zu stark über die Grenze zu gehen. Das Gefühl, wenn man es geschafft hat, diese Glückshormone, diese Freiheit dort oben in den Bergen, die Luft und die ganze Atmosphäre. Wow wenn ich daran denke - kriege ich gleich Gänsehaut.
Es soll sich hier aber nicht nur um mich drehen - sondern ich möchte Dich inspirieren, Dich an Dinge zu wagen, wo du Dir jetzt noch denkst "das schaffe ich nie". Dir Mut zu machen, es zu
versuchen - ganz nachdem Motto - es könnte ja schief gehen. Denn ich bin überzeugt mit Wille, Fokus und viel Freude ist so viel mehr möglich. Es geht aber auch die eigenen, körperlichen Grenzen
zu erkennen, auf die Zeichen des Körpers zu achten und natürlich auch fit und in Bewegung zu bleiben auf gesunde und leichte Art.
Ein nicht mehr so langer Weg steht bevor und die Reise hat eigentlich bereits im November letzten Jahres begonnen. Mit einem liebevollen Anstupser einer Kollegin (da ich ja für mich so dachte,
jaja im 2027 dann) und der inneren Frage, ob wir überhaupt zu Fuss von Lauterbrunnen hoch zum Eigergletscher ankommen, machten wir uns auf den Weg. Wir wollten uns einen Überblick
verschaffen, ob es machbar ist, zumindest in der Vorstellung. Wenn ja, was für Vorbereitungen es braucht und die weiteren Schritte einleiten. Gut zu wissen für Euch Leser, wir sind absolute
Hobbyläufer, unser Ziel ist es über die Ziellinie zu laufen und dass wir bei der Zwischenstation nicht aussortiert werden😅.
So machten wir uns also auf die Strecke, ungefähr die Halbe, jedoch mit 1600 HM. Und siehe da - wir haben's geschafft. Der erste Schritt ist getan. Dieser Step war für mich sehr wichtig, da ich
mit der Höhe so meine gewissen Ängste hatte, die ich nun getrost hinter mir lassen kann. Es hat mir auch wieder gezeigt, dass unsere Gedanken so krass unsere Gefühle formen, und wir sehr achtsam
damit umgehen dürfen.
Hier ist unser Ziel. Der Jungfrau-Marathon ist einer der beeindruckendsten und schönsten überhaupt.
1 x im Leben einen Marathon zu laufen ist, wohl für viele Läufer ein Highlight. Eine anspruchsvolle Herausforderung. Aber gerade mit der Abwechslung von flachem Gelände und Gebirge, hat es auch
gewisse Vorteile. Die Strecke ist sehr abwechslungsreich, einerseits von der Belastungsverteilung des Körpers, andererseits hat man die Möglichkeit ab Lauterbrunnen zügig
hochzulaufen.
Seit ich 11 Jahre jung bin, laufe ich - für mich war es schon immer eine mentale Klärung und Sport zugleich. Viel zu lange war ich zu ehrgeizig unterwegs. Spätestens nach der Geburt der beiden
Kinder, wo sich mein Körper stark veränderte, spürte ich, dass ich nicht mehr die selbe Leistung abrufen konnte. Dort durfte ich (endlich) lernen, pulsorientiert zu laufen, den ganzen Pacestress
hinter mir zu lassen und mit Freude und Leichtigkeit zu joggen damit ich mein Hobby weiterverfolgen konnte.
Ich habe diesen Wunsch - einen Marathon zu laufen - tatsächlich ein wenig aus den Augen verloren. Ich konnte mir dies vor vielen Jahren unmöglich mehr vorstellen, überhaupt jemals wieder eine Halbmarathonstrecke zu laufen, geschweige dann einen Marathon. Nach einem Workshop mit Viktor Röthlin & Janina's Tipps, begann ich gefühlt wieder bei 0. Ich habe strikt nach Trainingsplan trainiert um meine Grundlagenausdauer wieder sauber aufzubauen und wagte mich dann an 2 Halbmarathons. Der Zieleinlauf des 1. en am Hallwylersee im 2023 war einfach gigantisch. Dieses Gefühl werde ich wohl nie vergessen. Aufgrund dessen, entstand dann auch mein Laufcoaching für Anfänger und Wiedereinsteiger. Da ich oft höre, ich würde gerne mit joggen beginnen aber es ist zu streng, ich kann das nicht, ich bin zu langsam oder das halte ich eh nicht durch. Mit meiner Geschichte möchte ich Dir zeigen, das eben mehr geht, als man denkt.
Da stehen wir nun - bereits warten die nächsten Herausforderungen auf uns. Einerseits uns definitiv zu entscheiden und dann noch 2 der beliebten Plätze (für mich und Sara) zu ergattern. Plus, habe ich inzwischen auch noch eine weniger schöne Diagnose erhalten - nämlich eine Baker Zyste im Knie, die mir mehr oder weniger Mühe bereitet. Also wenn es ganz dumm kommt, wird dieser Blog auch schon bald wieder geschlossen - nein auf keinen Fall😉 Dann wird eben eine andere Geschichte geschrieben. Ich bleibe stets zielgerichtet mit dem Fokus - denn dort liegt meiner Meinung nach der Schlüssel alle unserer Träume. Und genau solche Herausforderungen und Aussagen von Ärzten wie "da kann man nichts machen" spornen mich noch mehr an es zu versuchen. Vielleicht wird es genau deshalb, eine wunderschöne Geschichte, und zeigt einmal mehr, dass viel mehr möglich ist als man denkt. Unser Mindset, wie wir mit Krisen umgehen, wird dabei eine wesentliche Rolle spielen. Dann kann es gut sein, dass hier eine schöne Erfolgsstory entsteht mit Zielüberquerung - wir werden's sehen.
Wer nicht an Wunder glaubt, wird sie niemals finden⭐
Da ich als Energetikerin auch an die unsichtbaren Wunder glaube im Leben, werde ich Euch auch die einen oder anderen Tools mitgeben und auch offen darüber berichten. In meiner Zeit in der Ausbildung, habe ich schon so viele schöne Veränderungen mit Klienten und auch an mir erleben dürfen und weiss, dass viel mehr möglich. Genau heute, ging es nämlich los mit der Behandlung meiner Baker Zyste - bei einer lieben Kollegin welche mit mir die Energetik abgeschlossen hat und Hypnose und diverse Techniken anbietet. Mit ihr habe ich schon ein paar Wunder erleben dürfen und ich würde auch behaupten, dieser Blog und alles was im letzten Jahr entstanden ist, beruht auf der Entscheidung mir immer wieder Unterstützung zu holen - wenn ich merke es darf wieder was aufgearbeitet werden. Nun aber zurück zu heute - das war wieder eine richtige WOWSinns Sitzung. Wusstest du, dass bei Baker Zysten oft energetische Themen dahinter sitzen? Ich habe sehr viel gelernt darüber - Oft kommen und gehen sie, und wenn wir die Ursache nicht behandeln kommen sie immer und immer wieder. Es fasziniert mich, den Menschen ganzheitlich anzuschauen. Dieser Tag heute, schenkt mir wieder Zuversicht. Ich durfte ein paar alte, tiefsitzende Themen loslassen und meine Selbstheilungskräfte dürfen nun noch ein bisschen wirken. Ich bin sehr dankbar und zuversichtlich, da ich jetzt wieder weiss, mit der richtigen Portion Erholung und Ruhe ist es möglich.
Nächsten Samstag treffen Sara und ich uns zu einem natürlich hügeligen Bergaufwandern - dann wird sicher viel geplaudert aber vor allem eines DEFINITIV ENTSCHIEDEN🙂.
