Es ist so einiges passiert in der Zwischenzeit. Wir hatten noch Skiferien. Oh wie gut, mein Knie hat 9 Tage Ski fahren durchgehalten, das hat mich definitiv zuversichtlich gestimmt und mir wieder gezeigt, wie wertvoll alternative Behandlungsmethoden sind.
Ich war sogar sehr positiv überrascht. Nach dem Urlaub waren wir dann aber alle in der Family am kränkeln. Rückblickend betrachtet, war dies eine gelungene Zwangspause, wo ich wirklich einfach einmal nicht anders konnte, als es noch ein bisschen ruhiger und entspannter zu nehmen. Für mich als "Bewegigsfüdli", nicht immer einfach, deshalb eigentlich ein perfekter Zeitpunkt. Ich war allerdings 2 Wochen nicht am joggen, schon wieder, dachte ich und machte mir natürlich schon wieder so einige Gedanken. Kennst du das, wenn Dich schon fast ein schlechtes Gewissen plagt? Es ist ja nicht so, dass die ganze Ausdauer verloren geht und trotzdem gibt es einem so ein ungutes Gefühl. Ich weiss aber, wenn es dann losgeht mit dem Training, dann kann ich wie ein Schalter auf Diszplin umlegen. Unser Mindset ist klar: Weg von den Problemen, sondern hinzu über die Ziellinie laufen - voller Fokus voraus. Kommt schon gut, und wisst ihr was, wir haben gemeinsam bestimmt, wenns nicht klappt, ist es doch eigentlich auch kein Weltuntergang. Auf Biegen und brechen, wo unsere Gesundheit sogar darunter leiden könnte, werden wir dies nicht durchziehen. Aber mit einer guten Vorbereitung, einem strukturierten Trainingsplan, einem positiven Mindset (und da sind wir beide sehr gut darin) können wir Berge erklimmen. Natürlich werden wir an unser Limit kommen, der Schlüssel liegt allerdings in der Vorbereitung. Auf die werden wir grossen Wert legen.
Ein Ziel erreichst du nicht durch einen perfekten Moment, sondern durch den Mut, jeden Tag einen kleinen Schritt zu gehen⭐
Der Weg ist das Ziel - ein alt bekannter Spruch und dennoch so wahr.
Aber nun haben wir Euch genug auf die Folter gespannt. Wir kommen zum nervenaufreibenden Klick. Im wahrsten Sinne - viele Fragen kreisten im Kopf. Wir müssen schnell sein, um Morgen um 08.00 Uhr
geht's los mit dem Vergeben der Startplätze. Wir waren merklich angespannt. Am besten auf 3 verschiedenen Geräten gleichzeitig einloggen, der Plan war schon ausgeheckt. Dann kam Sara mit einer
grandiosen Idee. Sie hat ein Pauschalangebot eines Hotels gesehen, inkl. Startplatz. Genau das ist es. Kein Zittern, kein Beben einfach entspannt Hotel buchen und Startplatz automatisch dazu
kriegen. So haben wir's gemacht. Und dennoch, der nervenaufreibende Klick, das Absenden des e-Mails, war dann doch noch ein weitere Schritt in dem wir uns nochmals committed haben - wir
sind dabei🤩. Ist das aufregend einerseits, andererseits bringt es eine enorme Ruhe in das Planen rein. Jetzt ist es einfach klar, andem können wir uns nun festhhalten, vorwärtsschauen und gezielt
trainieren. Es macht gerade so viel im Kopf - meine Devise: Möglichst viel in Bewegung sein im nächsten halben Jahr, viel Abwechslung und genügend Regeneration. Anstelle den Bus das Auto, zu Fuss
gehen. Am besten mit vielen Höhenmetern inklusiv. Nun ist der Fokus ganz ein anderer, ein Halbmarathon als Vorbereitung, damit noch genügend "Pfus" da ist für den Aufstieg. Schon interessant, was
das mental ausmacht. Wir nehmen Euch mit auf die Reise. Dieser Weg wird auf jeden Fall ein sehr lehrreicher und unvergesslicher, ganz egal wie es endet.
